Berlin – Finanzmetropole mit Geschichte

In diesem Jahr feiert die Sparkasse Berlin 200jähriges Bestehen und kann sich dabei über die Tatsache freuen, mit 1,3 Millionen Privatkonten nicht nur Marktführer im heimischen Markt, sondern auch Deutschlands größte Sparkasse zu sein. Für lange Zeit wird dies jedoch das einzige bedeutende Traditionsereignis in der Berliner Finanzbranche gewesen sein: seine Rolle als Deutschlands führender Finanzplatz musste die Stadt nach 1945 an Frankfurt/Main zurückgeben, dass sich dieser Bedeutung bereits bis Mitte des 19.Jahrhunderts rühmen durfte.

Der Verlust nahezu aller Geschäftssitze wichtiger Unternehmen in der Nachkriegszeit führte zwangsläufig zu einer Verlagerung auch der zugehörigen Dienstleister wie der Finanzbranche. Nur die Sparkasse behielt ihren Sitz – auf Grund des Regionalprinzips der Sparkassen – in der geteilten Stadt.

Berlin

Nach der Wende stieg der Umfang der Geschäfte mit der Privatkundschaft rapide an, litt aber in den ersten Jahren stark unter der fehlenden IT-Infrastruktur, sodass die davon stark abhängige Finanzbranche die wiedervereinigte Stadt als Verkaufsplattform, aber nicht als Standort für Entscheidungsträger nutzte.

In den letzten Jahren gewann die Hauptstadt immer mehr an Attraktivität und das spiegelt sich heute endlich auch im Wirtschaftleben wieder (z.B. . Deutschlands größte Stadt bietet der Finanzwirtschaft nicht nur einen großen sondern auch einen interessanten Markt sowohl hinsichtlich der Entwicklung der ansässigen Wirtschaft wie auch der potentiellen privaten Kundschaft. In der Hauptstadt findet man heute eine Vielzahl an Dienstleistern der Finanzbranche – z.B. Wirtschaftsprüfer Berlin.

Die Stadt weist heute die höchste Dichte an Forschern und Akademikern pro Kopf in Deutschland auf und ist nicht nur deutschlandweit eine einzigartige Wissenschafts- und Forschungslandschaft. Daraus resultiert ein für alle Wirtschaftsbranchen bedeutender Standortvorteil, nämlich das Angebot an hochqualifizierten Mitarbeitern zu für Unternehmen höchst attraktiven Bedingungen, da die Lebenshaltungskosten gemessen an vergleichbaren Städten unverändert günstig sind. Dazu kommt die Internationalität der Bevölkerung, die zur Hälfte außer Deutsch noch eine weitere Sprache spricht – davon rund eine Million Englisch – und zu einem Viertel sich in drei Sprachen ausdrücken kann. Menschen aus über 190 Nationen leben und arbeiten in der Stadt und sind in dieser Vielfalt ein wichtiger Standortfaktor.

Gleichzeitig hat sich die Stadt in den letzten Jahren zum wachstumsstärksten Gründungshub in Deutschland entwickelt. Die Anziehungskraft der Metropole und die Dynamik der Wirtschaft ergänzen einander perfekt und versprechen dem Investor und den Arbeitnehmern gleichermaßen eine erfolgreiche Zukunft.

Die wirtschaftlichen Aktivitäten im Bereich der Finanzen sind über die letzte Dekade unauffällig aber stetig gewachsen. Nach einer Marktbereinigung um die Jahrtausendwende haben mittlerweile wieder 17 Kreditinstitute ihren Hauptsitz in der Hauptstadt. Natürlich sind alle großen inländischen Institute durch Niederlassungen vertreten aber auch eine mittlere zweistellige Zahl von ausländischen Häusern – auch aus dem Nicht-EU-Bereich – gibt dem Bankplatz eine besondere Bedeutung. Durch die starke Intensität der Unternehmensgründungen ist der Finanzsektor Venture Capital hier von besonderer Bedeutung und wird durch wichtige Private Equity Veranstaltungen hierzu wie „Deutscher Eigenkapitaltag“ und „Deutsches Eigenkapitalforum“ unterstützt. Entsprechende Firmen sind in großer Zahl in Berlin ansässig ebenso wie die unterstützenden Anwaltskanzleien und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften. Auch Versicherungsunternehmen sind in großer Zahl präsent.

Der Standort Hauptstadt bietet allen Branchen und gerade auch jenen aus dem Bereich Finanzen hervorragende Möglichkeiten, am Fortschritt der wirtschaftlichen Entwicklung national und international teilzunehmen.

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